


Der Gehende, den wir nicht kennen, weist mit seinen Schritten über den Rand der menschenleeren Szene hinaus, die von wartenden Gebäuden begrenzt wird.
Seine Schritte sind Tanzschritte.
Schritte in Einsamkeit. Zementwannen.
Brennesseln. Dickichte von Extremitäten.
Schiere Müdigkeit liegt in den Schritten seines genauesten Zweifels. Ihre Blaupause als Vogelflug im Himmelsraum, der sich über ihm streckt.
Als „Z“.
In einem lichtblauen Rechteck.
Jetzt lächelt sein Gesicht.
Die vibrierenden Gebäude sind Batterien. Kontingente. Koma.
Sie wüten im Schatten der Schlaghand.
Auch Schattenhand, einiger Geister.
Auch Schlote sieht er, Halb - Schlote, Abriss - Balkone, Kalköfen, Brennessel - Mulden, Fertigbetonsteher.
Und matte Bagger, unablässig Abraum erzeugend, Knochenfrass, Fehlschichten, Blindland.
Und letzte Schienen. Du sagst:
„Der Überdruss eines toten Lebens, nicht gelebt, oder lebendig verschickt zu den Toten.
Wien, Aspangbahnhof, 6. Mai 1942, etwa.“
Die leeren Kabelrollen. Du sagst:
„Ein Gezerrtwerden in Nichts, und Niemand.“
„Die Bild - Fetzen an den Plakatwänden vergebliches Leben, verlorenes Leben, gestrichen im Merkbuch der Menschen - Geschichte, die im Hintergrund der Szene langsam verbrennt.
Schmilzt in den Fluchtversuch eines Einzelnen, Gehenden auf einer Leichenstätte im Inneren der Stadt.