"Der Dämon in Ninfa"
(Text und Fotografien von Peter Pessl)     

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Mit den Windpfeifen warte ich im Garten von Ninfa, den die zunehmende Dämmerung schliesst.
Das Blumen - Phantom kniet an meiner Seite, es hat jetzt die Grösse eines Äffchens, drei Worte: "Mon seul désir."
Ich nehme die Stufen zur Plattform, wo das Fährschiff lag. An der Seite des Wasserspiels.
Ich bin weit entfernt zu treffen.
Ich zertrümmere lautlos. Ohne sichtbaren Erfolg. Ich prügle Luft. Bis von oben in einer Schwenkbewegung das Palm - Blatt kommt:
Dann sagst Du: "Sie streiche ihm über die Wange, wie früher, sie habe es einmal getan, sie werde es immer tun, als Palm - Blatt mit Vögeln und Äffchen darin."
Ich antworte: "Ich wollte es und nichts tut sie,
Ich will es und nichts hat sie getan.
Ich weiss nicht, wieviel Zeit vergangen ist, fuhr ich vom Festland ab.
Ich wollte es nicht und sie tut es,
ich will es nicht und sie hat es getan."


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